Ulrich Moser als Lehrer und Freund
Rainer Krause
Y – Z Atop Denk 2026, 6(7), 1.
Abstract: Rainer Krause hält in folgendem Essay einen Rückblick auf seinen Freund und Lehrer Ulrich Moser, der am 16. August 2024 verstorben ist. Er schildert die gemeinsame wissenschaftliche Tätigkeit in den 70er Jahren in Zürich und die Entwicklung der wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei werden auch die damaligen politischen und akademischen Verhältnisse geschildert, welche eine avantgardistische und interdisziplinäre Forschung durchaus behinderten. Vor allem aber wird in dem Essay die über Jahrzehnte dauernde komplexe Freundschaft zwischen den beiden führenden Psychoanalytikern und Wissenschaftlern spürbar, und in den Schilderungen tritt immer wieder Ulrich Moser in seiner Persönlichkeit hervor.
Keywords: Ulrich Moser, Computersimulation der Abwehrprozesse, Mikrowelten, frühe Störungen, Freundschaft
Copyright: Rainer Krause | Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
Veröffentlicht: 30.07.2026
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Y - Z Atop Denk 2026, 6(7), 1
1. Einleitung
Von der Zeitschrift für atopisches Denken wurde ich gefragt, ob ich einige Gedanken über meinen Lehrer Ulrich Moser verfassen könnte. Ich habe gerne zugesagt – allerdings ohne zu ahnen, worauf ich mich da einlasse würde. Ich habe alle seine Bücher, Schriften und Briefe, die ich gelesen, aber nur sehr beschränkt verstanden hatte, in meinem Studio aufbewahrt. Seine Briefe waren auf einer uralten Reiseschreibmaschine geschrieben. Sie künden von einem schwierigen Leben und sind wohl nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Wir telefonierten auch viel, zumal ich ihm meine eigenen Schriften stets zugeschickt hatte. Ulrich selbst hat mich nie angerufen – die Initiative ging immer von mir aus. Es hieß dann fast regelmäßig, er sei gerade am Kochen und würde dann zurückrufen – was er auch tat, Tage später.
Je länger ich mich mit dem Thema dieses Rückblicks beschäftigte, desto mehr war ich von dem Problem heimgesucht, über wen ich da eigentlich schreiben sollte – über Ulrich, über mich oder über unsere Arbeit. Wir waren wohl so etwas wie ein deutsch-schweizerisch-psychoanalytisches Lehrer- Lernknäuel – mit Psychologie, Psychoanalyse und einer sehr bewegten Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg. Ich war ein deutscher Psychologe, der keine Behandlungen machen durfte, aber dafür eine ausgezeichnete Schulung in Experimentalpsychologie hatte (speziell, was Wahrnehmung, Gedächtnis, Motorik, Lernen, Bewegungen und noch vieles mehr betraf). Ulrich war ein Schweizer Arbeitspsychologe, der sich zum Psychoanalytiker ausbildete und über die Psychologie der Partnerwahl habilitierte. Sein Werdegang geschah in einem Umfeld, das sich explizit nicht als Ausdruck der angewandten Psychologie, sondern eher philosophisch verstand. Die angewandte Psychologie verfügte damals über ein eigenes Institut, das aber noch nicht Teil der Universität war. Erst später (in der Nachfolge von Hans Biäsch) avancierte es zu einem Universitätsinstitut mit einer ordentlichen Professur. Ulrich war in diesem Umfeld ein großer Integrator in seiner Eigenschaft als Psychoanalytiker, Lyriker und philosophischer Denker.
Er war seiner Zeit in vielem voraus, vielleicht passte er überhaupt nicht in den akademischen wie auch in den psychoanalytischen Kontext, in welchem er aber zu denken und zu handeln gezwungen war. Lange vor der Implementierung von Large Language Models wie Open AI oder ChatGPT simulierte er auf dem Computer psychische Abwehrmechanismen auf dem Computer zusammen mit hochkarätigen IT-Spezialisten – noch vor Rolf Pfeifer, der später Professor für Informatik an der Universität Zürich wurde. Auf psychoanalytischer Seite war es vor allem Fritz Morgenthaler, der sich mit Träumen und deren Interpretation bestens auskannte.
In der Fähigkeit, hochqualifizierte Personen aus verschiedenen Fachgebieten zusammenzubringen, war Ulrich ein Meister. Die Finanzierung seiner interdisziplinären Projekte sollte durch den Schweizerischen Nationalfonds erfolgen – aber es fanden sich keine Gutachter, die sich in diesem wissenschaftlichen Metier, also diesem Grenzgebiet zwischen Psychoanalyse und Informatik genügend auskannten. So sprang Ulrich, der inzwischen als Professor an die Universität Zürich berufen war, mit eigenen Haushaltsmitteln ein. Glücklicherweise waren diese Mittel ziemlich üppig, zumal er mit dem Kanton Zürich Bleibeverhandlungen zur Abwehr zweier Rufe nach Freiburg und Münster erfolgreich geführt hatte. Hätte er einen dieser Rufe angenommen, wäre die Entwicklung der Psychologie im deutschsprachigen Raum vielleicht anders gewesen.
Ich selbst war in den ersten Sitzungen zur Traum-Simulation anwesend, eher als Lernender, der aus dem Staunen und der Bewunderung gar nicht herauskam. Ich war wegen Ulrich nach Zürich gekommen. Zuerst als Student, dann als Assistent. Das war umso erstaunlicher, als ich von Psychoanalyse keine Ahnung hatte, vielmehr in einem psychoanalysefeindlichen akademischen Umfeld in Tübingen studiert hatte. Für meinen Tübinger Lehrer Erich Mittenecker galt die Psychoanalyse als historischer Treppenwitz – nur gültig für die zu Freuds Zeiten grassierenden weiblichen Hysterie. Für mich war Ulrichs Hauptvorlesung zur allgemeinen Neurosenlehre eine Offenbarung und diente später als Vorlage für meine Bücher zur allgemeinen psychoanalytischen Krankheitslehre (u. a. Krause 2012). Er selbst hat nie ein solches Werk veröffentlicht. Er war da sehr zurückhaltend, wenn nicht sogar ängstlich. Man musste ihn zu öffentlichen Stellungnahmen über sein Denken gewissermaßen hintragen.
Ulrich war damals ein „Linker“. Er kam aus dem Arbeiter-Milieu, und sein Vater hatte im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Republik gekämpft – was für Schweizer ein Straftatbestand war. Die Gegner der
sogenannten Linken operierten mehr oder weniger heimlich. Für den Aufbau der neuen Beratungsstelle hatte er Berthold Rothschild, ein sehr bekanntes jüdisches Mitglied der PDA – der „Partei der Arbeit“, das war die
schweizerische kommunistische Partei – gewonnen und angestellt. Es stellte sich nach einigen Monaten heraus, dass die Kantonsregierung den Anstellungsvertrag nie gegengezeichnet hatte – und Berthold auch nie Geld erhalten hatte. Soweit ich mich erinnere, gab es dafür nicht einmal eine Begründung. In dieser Situation fragte Ulrich mich, ob ich die Stelle übernehmen würde. Obwohl mir dazu einige formale Qualifikationen fehlten, war ich an einer Zusammenarbeit interessiert, so dass ich überlegte, wie man
diese Hürden überwinden könnte Als erstes machte ich den A-Schein in Gesprächspsychotherapie. Verhaltenstherapie hatte ich schon in Wochenendkursen gelernt. Damit konnte ich die Stelle übernehmen, und wir betrieben eine Form von kognitiver Verhaltenstherapie mit GTEinsprengseln. Ich orientierte mich zudem an den Schriften des Tübinger Lehrers Gerhard Kaminski, der als Pionier die tradierten Grenzen zwischen Schulen und Disziplinen durchbrach und sich schon damals fragte, wie die Umwelt menschliches Handeln strukturiere – lange vor der Umweltbewegung. Ulrich betrachtete die Patient:innen vor allem aus einem psychoanalytischen Blickwinkel.
Wir waren also ein chaotischer, aber pionierhafter Haufen, der sofort viele Patient:innen anzog. In diesem Kontext wurden wir plötzlich von Leuten, die sich „Stotterer“ nannten, überrannt. In unseren Gruppen zeigten sie ein sehr auffälliges nonverbales Verhalten, das uns mehr faszinierte als die Sprachstörung selbst. Sie verhielten sich außerordentlich steif, als hätten sie einen Besenstil verschluckt.
Ulrich und ich hatten damals ein gemeinsames Seminar über den psychoanalytischen Prozess gehalten. Wir sahen, dass einem Vorgang, der „Einsicht“ genannt wurde, eine zentrale Bedeutung in dem kurativen Prozess
zugeschrieben wurde. Dieser Vorgang wurde ganz und gar sprachlich hergeleitet. Wir waren uns einig, dass dieser Blickwinkel doch sehr einseitig war, und wir dachten uns gemeinsam aus, wie man den Prozess untersuchen könnte. Ulrich hatte ein Konzept entwickelt, dass er „Besetzungsabwehr“ nannte. Es war die Vorstellung, dass diese Menschen ein „Objekt“ (z. B. eine andere Person) nur so weit besetzen könnten, als es ihre meist prekäre Autonomie erlaubte. Diese Abwehr war keineswegs auf dem neurotischen Niveau anzusiedeln. Er ging davon aus, dass Menschen mit „frühen Störungen“ diese Art von Abwehr anwenden – z. B. Personen mit einer Psychose bzw. Perversion oder psychosomatisch Erkrankte (Moser 2009, 2016). Ulrich vertrat die These, man könne diese Phänomene wirklich beobachten. Wir gingen dabei sowohl von unseren klinischen Beobachtungen wie von Ulrichs Modellvorstellungen aus. Er hatte schon in der ersten Computersimulation einen Parameter eingebaut, den er „Besetzungsreduktion“ nannte und hatte vorhergesagt, dass diese Besetzungsreduktion nur sehr schwer rückgängig gemacht werden könnte, und dass dies nicht durch Einsicht geschehe, sondern durch die Art der Interaktion zwischen Therapeut und Patient. Es war aber offen, ob und wenn ja, welche Verhaltenskorrelate diesen Prozess begleiten würden.
Hier kam uns das Verhalten der Stotterer sehr zu pass, und ich machte mich sachkundig, welche Methoden zur Erfassung nonverbalen Verhaltens bereits entwickelt worden waren (Krause 1981). Nach einigem Suchen fand ich in Paul Ekman einen Forscher, der für eine Kooperation bereit war. Ich schrieb nun einen Antrag an den Schweizerischen Nationalfond für einen Forschungsaufenthalt in San Francisco. Ulrich war damit einverstanden. Ich hatte ihm klar gemacht, dass ich auf die bisherige Art nicht weitermachen konnte und auch nicht wollte. Ich fühlte mich ausgenutzt und ausgelaugt. Ulrich machte ein Urlaubsemester – und ich – neben vielem anderen – musste den Umzug unseres Instituts organisieren. Der Aufenthalt in San Francisco (1976-1978) war also auch eine Art Flucht. Um weiterhin zusammenarbeiten zu können, machte mir Ulrich nach meiner Rückkehr das Angebot, die Stelle als Oberassistent wieder einzunehmen, und wir kürztem das Stipendium dafür von drei auf zwei Jahre. Wieder einmal hatten wir die politischen Verhältnisse falsch eingeschätzt. Die eidgenössische Fremdenpolizei machte klar, dass ich nach der Rückkehr in die Schweiz die
dafür nötige Aufenthaltsdauer neu „ansparen“ müsste. Wer mehr als sechs Monate das Land verließ, galt als definitiv ausgereist. Ja, sie konnten nicht einmal garantieren, dass ich wieder einreisen dürfe. In dieser Situation heiratete ich, und weil meine erste Frau Schweizerin war, hatten wir all diese Probleme auf einen Schlag gelöst.
Noch vor meiner Abreise hatte ich sechshundert Stunden Lehranalyse absolviert. Alexander Moser war mein Lehranalytiker – in Kandidatenkreisen „Mini-Moser“ genannt, also in Abhebung von Ulrich, der als „Maxi-Moser“ bezeichnet wurde. Arno Blarer und Maria Pfister waren meine Supervisoren.
Ich war kurz vor der Spaltung des psychoanalytischen Seminars in Zürich in die USA gegangen. Der damalige Präsident der schweizerischen psychoanalytischen Gesellschaft, André Haynal, liess ohne Vorankündigung die Schließzylinder des Züricher Instituts ausbauen, so dass die „Linken“ keinen Zugang mehr hatten. Diese gründeten ein eignes Institut, das sofort einen großen Zulauf hatte. Ulrich betreute die zurückgebliebenen Studierenden Robert Frei, John Hofmann, Eva Huber, Bernd Kimmacher, Margrit Ritzmann und Felix Steiner. Betreuen hieß, dass er die gesamte Infrastruktur samt Personal für die Erfassung des nonverbalen Verhaltens der Stotterer zur Verfügung stellte. Eva Huber und Felix Steiner machte Karriere. Das war ein weiteres Merkmal, das Ulrich auszeichnete: Er förderte sehr nachhaltig viele gute Leute, gleichwohl er in seinen Bewertungen und Notengebungen knallhart war.
Insgesamt muss man sagen, dass die damalige Welt, ob akademisch, politisch oder polizeilich, Ulrich vor allem in seinen sozialen, aber auch klinischen Bestrebungen massiv, wenn auch immer heimlich, behinderte.
Wegen seiner überragenden Qualitäten war man auf diese Heimlichkeit angewiesen. Ob die akademische Welt da miteinzuschließen ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber sie war jedenfalls verkrustet, frauenfeindlich und bescherte mir nach meiner Rückkehr aus Kalifornien eine ziemliche Niedergeschlagenheit. Ich hatte nun eine Familie und musste sehen, wo wir bleiben würden.
Wir machten uns daran, die Ergebnisse unserer Forschung zu veröffentlichen. In einer frühen Arbeit versuchte ich, Ulrichs Ideen zum Verhältnis von Verdrängung und Projektion und die Arbeiten zur Affekttheorie in der Klinik zu vereinen. In meinem Artikel „Über die primäre Identifikation und ihre Abwehr“ (Krause 1985) zeigte ich auf, dass Freuds Versuch, die Affekte aus den Trieben abzuleiten, in die falsche Richtung geht. Leider fand die Arbeit keine große Resonanz bei den Psychoanalytikern, auch bei Ulrich nicht. Dieser schrieb dafür n viele Artikel und Monographien, die um die sogenannte „Mikrowelten“ zentriert waren (Moser 2005, 2016, 2023 b; Moser u. Hortig 2019). Darunter verstand er die innere dynamische Repräsentation einer Beziehungssituation, die mit frühen Entwicklungsstörungen, Traumatisierungen und Objektbeziehungen verbunden waren. Er verband hier psychoanalytische Traumtheorie mit Erkenntnissen aus der Kognitionswissenschaft, Entwicklungspsychologie und der empirische Psychotherapieforschung.
Wir standen auch in einem lebhaften Briefwechsel, in dem er meine und Lutz Goetzmanns Schriften einer ziemlich fundierten Kritik unterzog (z. B. Krause, Goetzmann u. Ruettner 2022). Er bezweifelte die Existenz der projektiven Identifikation und warf die Frage der Verifikation unserer klinischen Interpretationen von Fallgeschichten auf. – Seine eigenen Schriften waren voller Amerikanismen, die ich nie verstanden habe und die mir auch auf Anfragen nicht erklärt wurden. Ich habe Ulrichs Arbeiten jetzt noch einmal gelesen und anhand meiner früheren Notizen feststellen müssen, dass ich damals trotzdem glaubte, Ulrichs Gedanken zu verstehen. Heute würde ich dieses Hin und Her von Verstehen und Nichtverstehen als Ausdruck unserer damaligen Beziehungssituation sehen, die sich durch Ulrichs Krankheit und die daraus folgende Vereinsamung noch einmal drastisch verändert hatte. Er wollte nicht einmal, dass man zu seiner Beerdigung kommt. Das war schon sehr traurig.
Literaturverzeichnis
Krause, Rainer (1981): Sprache und Affekt. Untersuchungen über das Stottern.
Stuttgart: Kohlhammer.
Krause, Rainer (1985): „Über die primäre Identifikation und ihre Abwehr“. In:
Schweizerisches Jahrbuch für Psychoanalyse 1985, S. 95-120.
Krause, Rainer (2012): Allgemeine psychodynamische Behandlungs- und
Krankheitslehre: Grundlagen und Modelle. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Kohlhammer.
Krause, Rainer, Goetzmann, Lutz u. Ruettner, Barbara (2022): „The idea of projective identification – metatheory and treatment technique“. In: American Journal of Psychiatry and Neuroscience (2022) 10, S. 169-175.
Moser, Ulrich (2005): Psychische Mikrowelten. Neuere Aufsätze. Göttingen:
Vandenhoeck & Ruprecht.
Moser, Ulrich (2009): Theorie der Abwehrprozesse. Die mentale Organisation
psychischer Störungen. Frankfurt/M.: Brandes & Apsel.
Moser, Ulrich (2016): Frühe Störungen, Mikrowelten und Beziehungsregulierung: Fragmente zu einer Theorie des Phantasierens. Frankfurt/M.: Brandes & Apsel.
Moser, Ulrich und Hortig, Vera (2019): Mikrowelt Traum. Affektregulierung und Reflexion. Frankfurt/M.: Brandes & Apsel.
Ulrich Mosers Publikationen in Y – Zeitschrift für atopisches Denken
Moser, Ulrich (2021):„Fünf Gedichte“. In: Y – Zeitschrift für atopisches Denken 1(10), 11.https://www.y-zeitschrift.de/kuenstlerisches/49-fuenf-gedichte [30.07.2026]
Moser, Ulrich (2023): „Durch die Worte fallen… Gedichte. Über Poesie. Gedanken zu einem Gedicht von Farhad Showghi“. In: Y – Zeitschrift für atopisches Denken 3(4), 3. https://www.y-zeitschrift.de/kuenstlerisches/121-durch-die-worte-fallen [30.07.2026]
Moser, Ulrich (2023 b): „Ich bin auch ein Objekt der Mikrowelt des Anderen.“ In: Y – Zeitschrift für atopisches Denken 3(10), 2.
https://www.y-zeitschrift.de/forschung/140-objekt-der-mikrowelt-des-anderen
[30.07.2026]
Moser, Ulrich (2024): „L’imagination materiélle: Bergsteigen.“ In: Y – Zeitschrift für atopisches Denken 4(2), 2. https://www.y-zeitschrift.de/forschung/150-limagination-materielle [30.07.2026]
Autor:in: Rainer Krause studierte Psychologie in Tübingen und Zürich. In Zürich trat er seine erste Assistentenstelle bei Ulrich Moser an und begann 1971 eine
psychoanalytische Weiterbildung am Psychoanalytischen Seminar Zürich. Nach seiner Promotion und Habilitation folgte er 1980 dem Ruf der Universität des Saarlandes auf den Lehrstuhl für Klinische Psychologie (bis 2009). Schwerpunkt in seiner vielfältigen wissenschaftlichen Tätigkeit war die Affektforschung mit einem großen Korpus an wissenschaftlichen und psychoanalytischen Publikationen.
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