Neue Beiträge

Hier finden Sie eine Übersicht der je neuesten Beiträge der Zeitschrift. Zu den Vollartikeln folgen Sie bitte den Links.

  

Psychoanalyse: Forschung und Therapie.

Sonia Alberti

Y – Z Atop Denk 2026, 6(1), 1.

Abstract: 1912 schrieb Freud einige Ratschläge an die Ärzte, die sich damals für die neugeborene Psychoanalyse interessierten, unter anderem, um ihnen zu erklären, dass „der Ruhmestitel der analytischen Arbeit“ das Zusammenfallen der Forschung und Behandlung sei. Zwar machte er sie auch aufmerksam auf einen „gewissen Punkte“ der sich da widersetzt: während der Therapie soll der Analytiker nicht spekulieren oder grübeln, was eben dem Forscher normalerweise hilft, indem er versucht, den Aufbau seines Subjekts „zusammenzusetzen, seinen Fortgang erraten zu wollen, von Zeit zu Zeit Aufnahmen des gegenwärtigen Status zu machen“. Im Gegenteil, der Analytiker soll sich während der Behandlung überraschen lassen [sic], und deshalb das „gewonnene Material der synthetischen Denkarbeit“ erst dann unterziehen, wenn „die Analyse abgeschlossen ist“ (zit. nach Freud 1999 [1912], S. 380).
Dennoch fallen beide Methoden zusammen. Wie kann man das verstehen? Welche Konsequenzen hat dies für die Psychoanalyse in Beziehung zur Wissenschaft? Was für Möglichkeiten gäbe es, die psychoanalytische Forschung genauer zu bestimmen? Fragen, die wir anhand unserer theoretischen und klinischen Erfahrung zu beantworten versuchen werden, nicht ohne Bezugnahme auf die Beiträge von Jacques Lacan.

Keywords: Freud, Psychoanalyse, Lacan, psychoanalytische Forschung

Veröffentlicht: 30.01.2026

zum Beitrag

 

Angst, Nichts, Freiheit –

daseinsanalytische Überlegungen zu einem Fall Freuds

Hilmar Schmiedl-Neuburg

Y – Z Atop Denk 2025, 6(1), 2.

Abstract: Der Beitrag gibt eine daseinsanalytische Deutung eines Falles aus Freuds Das Unbewußte (1915) und verflicht diese Deutung mit ontologischen und sprachphilosophischen Überlegungen aus Phänomenologie und Hermeneutik, Meontologie und Strukturalismus.

Keywords: Daseinsanalyse, Meontologie, Freud, Angst, Lacan, Heidegger, Sartre

Veröffentlicht: 30.01.2026

zum Beitrag

 

 


Y unterstützen

Wenn Ihnen Y - Zeitschrift für atopisches Denken gefällt, würden wir uns freuen, wenn Sie die Zeitschrift mit einer Spende unterstützen würden.

Ihre Unterstützung ermöglicht es, Y als peer-reviewte open access-Zeitschrift zu Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften weiterhin allen Interessierten kostenfrei zugänglich zu machen: 

https://www.y-zeitschrift.de/unterstuetzen