Neue Beiträge

Hier finden Sie eine Übersicht der je neuesten Beiträge der Zeitschrift. Zu den Vollartikeln folgen Sie bitte den Links.

 

„Rückblick auf Ulrich“ –

Ulrich Moser als Lehrer und Freund

Rainer Krause

Y – Z Atop Denk 2026, 6(7), 1.

Abstract: Rainer Krause hält in folgendem Essay einen Rückblick auf seinen Freund und Lehrer Ulrich Moser, der am 16. August 2024 verstorben ist. Er schildert die gemeinsame wissenschaftliche Tätigkeit in den 70er Jahren in Zürich und die Entwicklung der wissenschaftlichen Arbeiten. Dabei werden auch die damaligen politischen und akademischen Verhältnisse geschildert, welche eine avantgardistische und interdisziplinäre Forschung durchaus behinderten. Vor allem aber wird in dem Essay die über Jahrzehnte dauernde komplexe Freundschaft zwischen den beiden führenden Psychoanalytikern und Wissenschaftlern spürbar, und in den Schilderungen tritt immer wieder Ulrich Moser in seiner Persönlichkeit hervor.

Keywords: Ulrich Moser, Computersimulation der Abwehrprozesse, Mikrowelten, frühe Störungen, Freundschaft

Veröffentlicht: 30.07.2026

zum Beitrag

  

Ist die Suche nach einer Formel des Genießens jenseits des Phallus vergeblich?

Ute Müller-Spiess

Y – Z Atop Denk 2026, 6(7), 2.

Abstract: Sigmund Freud bezeichnete die präodipale Beziehung zwischen Mutter und Tochter noch als konfliktreich. Jacques Lacan sagt unter Wiederaufnahme des Freud'schen Postulats, es handle sich in der Mutter-Tochter Beziehung um eine Form der Verheerung, le ravage, die sich auf ein überschießendes klinisches Phänomen bezieht, im Register der Liebe wiederzufinden ist und sich in der Klinik in vielfältigen Ausdrucksformen zeigt. Ein klinisches Phänomen, das sich an dem Ort repräsentiert, an dem sich das weibliche Genießen der phallischen Ordnung entzieht, sich somit am Saum des Realen einfindet, das kein Diskurs repräsentieren kann.

Keywords: weibliches Genießen, das Reale, Sinthom, Ravage, Jacques Lacan, konflikthafte Mutter-Tochter Beziehung, Sigmund Freud

Veröffentlicht: 30.07.2026

zum Beitrag

 

Wirkliches und Mögliches in der Klimakrise.

Eine Rezension zu Frank Adloffs: Wirkliches und Mögliches in der Klimakrise. Perspektiven der Sozialwissenschaften im ökologischen Wandel.

Lutz Goetzmann

Y – Z Atop Denk 2025, 6(7), 3.

Abstract: Die folgende Rezension betrachtet Frank Adloffs Auseinandersetzung mit der aktuellen Klimakatastrophe in seiner 2026 erschienenen Monografie Wirkliches und Mögliches in der Klimakrise. Perspektiven der Sozialwissenschaften im ökologischen Wandel. Darin gibt Adloff zunächst einen Überblick über die gegenwärtige soziologische Literatur zum Klimawandel und die verschiedenen, in der Regel kapitalismuskritischen, Strömungen. Insbesondere die gesellschaftliche Positionierung von Wissenschaftler:innen, die gewissermassen in ihrer Identität als „academic citizens“ skizziert wird, macht dieses Werk für die Leserschaft der Y-Zeitschrift interessant: Wie lassen sich wissenschaftliche Neutralität und bürgerliches Engagement verbinden? Adloffs Buch schließt mit Überlegungen zur „Konvivialität“, also dazu, wie ein zukünftiges Zusammenleben in ökologisch orientierten Gesellschaften aussehen müsste.

Keywords: Klimakatastrophe, Soziologie, Kapitalismuskritik, Marx, academic citizens, lyrische Soziologie, Konvivialität

Veröffentlicht: 30.07.2026

zum Beitrag

 

 


Y unterstützen

Wenn Ihnen Y - Zeitschrift für atopisches Denken gefällt, würden wir uns freuen, wenn Sie die Zeitschrift mit einer Spende unterstützen würden.

Ihre Unterstützung ermöglicht es, Y als peer-reviewte open access-Zeitschrift zu Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften weiterhin allen Interessierten kostenfrei zugänglich zu machen: 

https://www.y-zeitschrift.de/unterstuetzen